Programmierung von Tools & Automatismen
Anregungen und Beispiele aus unseren Kundenprojekten

Speichern von Mechanical-Zeichnungen
in den Formaten Mechanical 6 bis Mechanical 2010 als automatischer Batchprozess
Das Programm SAVEASACADM generiert ein AutoCAD-Skript, bei dessen Abarbeitung alle Mechanical-Zeichnungen eines Ordners automatisch geöffnet und anschließend in einem definierten Mechanical.Format gespeichert werden.
Das Zielformat (von Mechanical 6 bis Mechanical 2010, oder auch AutoCAD 2000/2004/2007/2010 ) kann mit Hilfe einer INI-Datei vorgegeben werden
Vor dem Speichern werden die Zeichnungen mit Hilfe von ZOOM Grenzen formatfüllend dargestellt.
Zum Konvertieren müssen die zu konvertierenden Mechanical-Zeichnungen in ein separates Arbeitsverzeichnis kopiert werden. Dieses Verzeichnis kann nach Aufruf von SAVEASACADM in einem Dialogfeld ausgewählt werden.
Nach Bestätigung und Schließen dieses Dialogs wird im gewählten Arbeitsverzeichnis eine neue Skript-Datei "SAVEASACADM.scr" generiert. Diese enthält die Funktionsaufrufe zum Öffnen, Zoomen und Speichern im gewünschten Mechanical-bzw. AutoCAD-Format für alle Zeichnungsdateien des ausgewählten Arbeitsverzeichnisses.
Die generierte Skriptdatei kann direkt im Anschluss automatisch in AutoCAD Mechanical gestartet und abgearbeitet werden.
Alternativ ist natürlich auch ein späterer, expliziter Start mit Hilfe des AutoCAD-Befehls "SCRIPT" möglich.
SAVEASACADM wurde als VisualLISP-Programm speziell für AutoCAD Mechanical 2007 realisiert und kann einfach an andere Versionen angepasst werden.

Komprimieren der Dateigröße von DWG-Dateien
Dieses Programm geht weit über das BEREINIGen von Zeichnungsdateien hinaus und entfernt z.B. zusätzlich alle nicht-benötigten komplexen AutoCAD-Elemente (z.B. "leere" Texte, Polylinien und Blöcke). Darüber hinaus werden die zahlreichen Layerfiter und anonyme Gruppen einer Zeichnung entfernt, wodurch die Performance beim Öffnen, Bearbeiten und Speichern deutlich verbessert wird.
Zusätzlich wird im Rahmen dieser Funktion die bearbeitete Zeichnungsdatei geprüft und ggfs. vorhandene Dateifehler korrigiert (Befehl PRÜFUNG).
Das Programm kann entweder über einen Befehlsaufruf eine einzelne Zeichnung komprimieren, oder über eine Skript-Vorlagendatei in den Mechanical-Skriptgenerator eingebunden und somit auch im Batchprozeß betrieben werden.
Für Nicht-Mechanical-Anwender steht ein eigener Skriptgenerator zum Bearbeiten größerer Zeichnungsbestände zur Verfügung.

Exportieren von AutoCAD-Zeichnungen
im PDF- oder TIFF-Format als automatischer Batchprozess
Das Programm ist in der Lage, alle in Zeichnungsdateien vorhandene Zeichnungsblätter zu ermitteln und diese automatisch als PDF- oder TIFF-Datei in ein Zielverzeichnis auszugeben.
Die einzelnen Zeichnungsblätter können dabei entweder in Form von AutoCAD-Layouts, oder auch in Form von mehreren, im AutoCAD-Modellbereich eingefügten Zeichnungsrahmen (Blockeinfügungen) vorliegen.
Die Zuordnung der bei der Druckausgabe für jeden Zeichnungsrahmen zu verwendenden Ausgabeparameter, sowie die Festlegung anderer wichtiger Programmparameter (z.B. Zielverzeichnis) erfolgt über eine editierbare INI-Datei, die ohne Programmierkenntnisse individuell angepasst und erweitert werden kann.
Durch Eintragen der passenden Ausgabegeräte bzw. Druckertreiber in der INI-Datei kann das Programm zur Ausgabe in unterschiedlichste Exportformate (z.B. PDF, TIFF, Postscript, HPGL, DXF, DWF), oder auch zur automatisierten Ausgabe von Papierplots in unterschiedlichen Größen genutzt werden.
Der Batchprozess wird über ein WatchDog-Programm realisiert. Hierbei kann ein beliebiges Arbeitsverzeichnis im Netzwerk bestimmt werden, das vom WatchDog-Programm permanent überwacht wird. Sobald Zeichnungsdateien in dieses Arbeitsverzeichnis kopiert werden, wird ein Automatismus gestartet, der die Zeichnungen in einem Hintergrundprozess öffnet und ins vorgegebene Exportformat konvertiert.
WatchDog ist dabei in der Lage, für jeden Dateityp (diese werden über die Dateierweiterung, z.B. ".DWG" erkannt) eine individuelle Befehlsfolge abzuarbeiten.
Dieses Programmkonzept kann auch für das automatisierte Exportieren von Inventor-Zeichnungsableitungen z.B. ins PDF- oder TIFF-Format eingesetzt werden.

Automatischer Austausch von Zeichnungsrahmen und Schriftfeldern
Im Rahmen eines Projektes wurde eine Lösung entwickelt, bei der bestehende AutoCAD-Zeichnungen nachträglich mit neuen Mechanical-Zeichnungsrahmen und Schriftfeldern versehen werden mussten.
Liegen Rahmen und Schriftfeld der Ausgangszeichnung in aufgelöster Form vor (Schriftfeldeinträge sind hierbei einfache Texte) können die Schriftfeldeinträge durch schnelles Anklicken im Halbautomatismus erfasst und ausgewertet werden. Liegen Rahmen und Schriftfeld der Ausgangszeichnungen in Form von Blockeinfügungen mit Attributen vor, ist eine vollautomatische Auswertung möglich.
Die Zuordnung der ursprünglichen Rahmen/Schriftfelder zu den neuen Mechanical-Rahmen/Schriftfeldern lässt sich über eine INI-Datei einstellen.
Dort kann darüber hinaus für jeden Schriftkopf die Übertragung der alten Einträge in die neuen Schriftfeld-Attribute individuell vorgegeben werden. Hierbei ist es auch möglich, einzelne Attribute mit Vorgabewerten aus der INI-Datei zu füllen (z.B. kundenspezifische Projektnummern, oder Werksangaben).
Für den speichertechnischen Umgang mit den DWG-Dateien kann in einem Vorgabedialog ein Quellverzeichnis angegeben werden, das beim Öffnen-Dialog einer zu bearbeitenden Zeichnungen automatisch voreingestellt wird. Zusätzlich kann ein Zielverzeichnis angegeben werden, in das die bearbeiteten Zeichnungen abgelegt werden.
Wird z.B. eine Zeichnung aus einem Unterverzeichnis des Quellverzeichnisses geöffnet, wird deren relative Pfadstruktur auch automatisch beim Speichern ins Zielverzeichnis beibehalten.
Bearbeitete Zeichnungen werden nach erfolgreichem Sichern aus dem Quellverzeichnis gelöscht - ein Projekt ist also abgeschlossen, sobald sich keine Zeichnungen mehr im Quellverzeichnis befinden.
Zu guter Letzt können beim Öffnen und Speichern noch individuell einstellbare Automatismen vorgegeben werden. Diese werden in editierbaren Skript-Vorlagedateien definiert (z.B. Prüfen und Fehler bereinigen, AMSETUP, Mechanical-Hauptmaßstab setzen beim Öffnen / Zoom-Grenzen, Bereinigen und parallele DXF-Ausgabe beim Speichern) und während des Programmlaufs automatisch abgearbeitet.
Das Programmkonzept kann auch für den Austausch von Rahmen und Schriftfeldern bei exportierten Inventor-Zeichnungsableitungen genutzt werden.

Partieller Profilimport
für gezielte Anpassung von AutoCAD-Installationen
Dieses Programm dient dazu, AutoCAD bzw. Mechanical-Installationen gezielt an Firmen- bzw. Abteilungsvorgaben anzupassen.
Der Programmaufruf lässt sich einfach in Batchroutinen integrieren und somit kann sichergestellt werden, dass AutoCAD/Mechanical stets mit vorgegebenen Systemeinstellungen gestartet wird.
Die benötigten Systemeinstellungen werden in einer editierbaren INI-Datei vorgegeben und vom Programm direkt in die Registrierungsdatei übertragen.
Zur Übertragung der Profileinstellungen wird zunächst programmtechnisch eine Kopie eines AutoCAD/Mechanical-Standardprofils, z.B. "ACADMPP" unter eigenem Namen in der Registrierungsdatei angelegt.
Dieses Profil wird anschließend programmtechnisch durch partielles Anpassen und Ergänzen an die, in der INI-Datei festgelegten Vorgaben angepasst.
Über ein spezielles Flag wird gesteuert, ob das eigene Anwendungsprofil bei jedem Programmstart aufs Neue vom Ausgangsprofil abgeleitet und in der Registrierungsdatei angelegt wird (damit sieht AutoCAD/Mechanical beim Aufruf stets gleich aus), oder ob das eigene Anwendungsprofil nur beim ersten Programmstart vom Ausgangsprofil abgeleitet wird (damit werden die Systemeinstellungen von AutoCAD/Mechanical) ausschließlich bei geänderten Vorgaben in der INI-Datei aktualisiert).
Für die Übertragung von Profilvorgaben stehen in der INI-Datei spezielle Schlüssel zur Verfügung, die über spezielle Flags klassifiziert werden. Somit lässt sich z.B. regeln, ob bestehende Registrierungseinträge stets komplett überschrieben (z.B. Werte für Systemvariablen), oder alternativ durch zusätzliche Werte ergänzt werden (z.B. Pfadangaben für AutoCAD-Supportdateien).
Vorteil dieses Konzepts: in der INI-Datei müssen ausschließlich firmen- oder abteilungsspezifische Werte angegeben werden. Standardwerte werden aus dem Vorgabeprofil übernommen und lediglich ergänzt.

Speichern von DXF-Dateien als Zeichnungsdatei
im Format DWG 2004 als automatischer Batchprozess
Das Programm DXF2DWG generiert ein AutoCAD-Skript, bei dessen Abarbeitung alle DXF-Dateieneines Ordners automatisch geöffnet und anschließend im Format DWG 2004 gespeichert werden.
Vor dem Speichern werden die Zeichnungen mit Hilfe von ZOOM Grenzen formatfüllend dargestellt.
Zum Konvertieren müssen die zu konvertierenden DXF-Dateien in ein separates Arbeitsverzeichnis kopiert werden. Dieses Verzeichnis kann nach Aufruf von DXF2DWG in einem Dialogfeld ausgewählt werden.
Nach Bestätigung und Schließen dieses Dialogs wird im gewählten Arbeitsverzeichnis eine neue Skript-Datei "DXF2DWG.scr" generiert. Diese enthält die Funktionsaufrufe zum Öffnen, Zoomen und Speichern im Format DWG 2004 für alle DXF-Dateien des ausgewählten Arbeitsverzeichnisses.
Die generierte Skriptdatei kann direkt im Anschluss in AutoCAD gestartet werden.
Alternativ ist es möglich, die Skriptdatei später durch Eingabe des Befehls "SCRIPT" zu starten.

DXF2DWG wurde als VisualLISP-Programm speziell für AutoCAD 2006/2005/2004 realisiert.
Die Programmdatei DXF2DWG inkl. Beschreibung bieten wir Ihnen als kostenlosen Download an.
Free Download: DXF2DWG
Download (3 KB)

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© 2011 CAD SERVICES Bernd Geibel
Zuletzt aktualisiert: 22.09.2011